Gestern hatte ich mich noch mit meinem Bruder darüber unterhalten, dass die derzeitige deutsche Politik zwanghaft daran zu arbeiten scheint, die Comedians arbeitslos zu machen, in dem sie die Rolle der Spaßvögel gleich mit übernehmen. Dazu passt nicht nur der neue Finanzminister, sondern auch diese Posse:
Die schwarz-gelbe Koalition begann mit Gelächter. Die ganze Bundespressekonferenz lachte, als die Kanzlerin und ihr Vizekanzler kokett den neuen Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Entwicklungshilfeminister genannt, vorstellten.
Es war kein launiges, sondern ein beißend spöttisches, ein dreckiges Gelächter, als just derjenige zum Minister ausgerufen wurde, der sich stets über dieses Ministerium lustig gemacht hat.
Dirk Niebel heißt der Mann, bisher Generalsekretär der FDP, der im Namen seiner Partei früher die Abschaffung des Ministeriums gefordert hatte.
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Die Unterhaltungssender von ProSiebenSat1 sollten sich noch einmal genau überlegen, ob sie demnächst wirklich ein Bezahlfernsehen einrichten wollen. Die öffentlichen Clowns in der Politik können ebenfalls ganz gute Witze machen.
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