Oh, mein Gott. Es gibt so Momente, bei denen man wirklich von seiner eigenen Doofheit erschlagen wird. Und davon muss ich Euch jetzt mal erzählen. Dabei geht es um nix groß lebenswichtiges, eher um Meta-Layout-Gedöns für dieses Blog. Alle daran Uninteressierten können also wieder wegschalten.
Kurz: Ich stehe ja ungeheuer auf Schlichtheit im Design. Daher hatte ich mir aus den vielen Wordpress-Designs auch dieses hier ausgewählt. Es nennt sich “Veryplaintxt” und ist von Scott Allen Wallick. Ein paar Änderungen hatte ich im Nachhinein allerdings daran vorgenommen, z.B. einige Elemente rechts eingerückt, Kursivschrift so gut es ging abgestellt, ebenso die Schriftarten alle auf Times eingenordet, so gut es ging.
Ich schreibe ganz bewusst “so gut es ging”, denn so schön schlicht das Design auch ist: So eine Kraut-und-Rüben-CSS hatte ich vorher noch nie gesehen. Unübersichtlich galore, so dass mir beinahe die Haare dabei ausfielen. Wer mal reingucken will, bitte, hier ist eine Kopie von der ursprünglichen CSS-Datei.
Das Gespräch mit ben_ neulich hatte mich wieder einmal daran erinnert, dass ich seit ewig und drei Tagen etwas für die bessere Lesbarkeit dieses Blogs tun wollte und hatte mich heute mal schlauer bezüglich dieses Themes gemacht. Und dabei hatte ich festgestellt, dass die merkwürdige, ungewohnte Struktur dieser CSS einen Grund hat.
Und, oh Leute, ich wage es kaum, es auszusprechen bzw. zu schreiben. Bisher von mir nämlich unbemerkt, gibt es zu diesem Veryplaintxt-Layout einen Extra-Menupunkt im Backend unter “Design”. Bei allen anderen Layouts, die ich bisher gesehen hatte, war das nicht der Fall, daher konnte ich das gut übersehen haben. Und was habe ich mir in den A* gebissen, als ich sah, was ich dann im Weiteren alles einstellen konnte. Das Klatschen meiner flachen Hand auf meine Stirn war bestimmt noch in der Parallelstraße hörbar. Oder, wie es neuerdings so schön heißt: Facepalm.
Shit. Themes mit “Optionen”. Damit rechnet doch keiner. Was mich das wieder an Lebenszeit gekostet hat.
Egal. Dadurch bin ich jetzt mal wieder etwas schlauer geworden. Und alle Leser bekommen hier keinen Knick in der Pupille mehr.
Weiter im Text.
3 Kommentare
Heh. Doch, das ist ein sehr angenehmes Theme, ich hatte es nicht zuletzt auch mal ein paar Monate auf Gorgmorg.
Ich gebs ja zu: Auch Tarski – mein aktuelles Design – hat ein Optionsmenü. Inzwischen bin ich auch viel zu faul fürs rumschrauben in CSS Dateien und so weiter.
Das Du Dich mit so einem Zeug´s aufhältst. Interessant.
@Volker: Vor zehn Jahren hätte ich kaum für möglich gehalten, womit ich mich mal später so beschäftigen würde.
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