Für jemanden, der sich eigentlich als Filmfreund bezeichnen würde, ist die diesjährige Oscarverleihung kaum von Belang gewesen. Dafür hatte ich außerdem zuwenige der dort behandelten Filme gesehen. Das muss wieder besser werden. Immerhin habe ich mich für Christoph Waltz gefreut. Ihn mochte ich bereits seit “Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“, und in “Inglorious Basterds” war er einfach überragend.
Das hätte aber alleine nicht genügt, um eine Veranstaltung wie die Verleihung der “Academy Awards” ohne große Fragezeichen zu überstehen. Aber wie man so liest, gab es auch nicht allzu viel zu verpassen. Heute morgen war ich dann ausgeschlafen.
Und außerdem blieb mir die entsetzliche Berichterstattung vom roten Teppich erspart. Wenn Steven Gätjen danach schielt, was die Damen wieder tragen, das kann einem Menschen mit Testosteron schnell schon an den Synapsen sägen.

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