Zurüruck zum Inhalt

Es geht voran im Lokalen mit “Bielefelds Westen”

Die Leserinnen und Leser hier werden bemerkt haben, dass die Beitragsfrequenz in diesem Blog in letzter Zeit etwas abnahm. Hier und da hatte ich bereits angedeutet, dass ich an einem neuen NW-Projekt arbeite. Und in der letzten Woche ging es in die heißeste Phase, am Samstag sind wir online gegangen. Dann sei nun auch hier, an dieser Stelle darauf hingewiesen. Mesdames et messieurs, ich präsentiere: “Bielefelds Westen”!

Das erste “sublokale” Portal der Neuen Westfälischen. Die monatelange Vorbereitung hat ein Ende und nun geht es ans Eingemachte.

Die Bezeichnung sublokal oder hyperlokal sehe ich eher skeptisch, nicht nur, weil die Bedeutung der beiden Präfixe sich gegenseitig aufhebt. Ich rede in der Regel vom “tieferen Detail” des Lokalen, worüber sich ebenfalls trefflich streiten lässt.

Zum Sinn und Zweck: Es gibt nicht nur unter Journalisten den witzig gemeinten Satz “Es ist schon erstaunlich, dass jeden Tag genau so viel passiert wie in die Zeitung reinpasst.” Beim ersten Hören ist das lustig, aber tatsächlich passiert sogar noch vieles mehr. Eine gedruckte Zeitung bietet aber nur begrenzten Platz.

Darum konzentrieren wir uns mit einem Piloten auf einen kleineren Teil des Ganzen, einen Stadtteil. Ich weiß, wir sind nicht die Erfinder des sublokalen Konzepts, so etwas gibt es anderswo schon länger. Doch mit der Aufmerksamkeit, die die NW hier vor Ort genießt, ist auch gleich ein starker Partner zum Bekanntwerden des Projekts vorhanden.

Den Westen Bielefelds haben wir nicht etwa nur deshalb gewählt, weil ich in diesem Stadtteil wohne. Sondern weil die Bewohner dort sich sehr stark mit ihrem Viertel identifizieren und an allem interessiert sind, was dort geschieht. Sprich: Wenn dieser “Prototyp” dort nicht funktioniert, dann in keinem anderen Bezirk der Stadt.

Künftig können wir dort auch all das unterbringen, was bisher in die gedruckte Zeitung keinen Eingang gefunden hat. Jetzt können selbst kleinste Veranstaltungen und Termine, die für größere Zusammenhänge eventuell keine Relevanz besitzen, berücksichtigt werden. Und die Leserinnen und Leser können sich beteiligen und mir Tipps liefern. Ich bin schließlich vor Ort, dann kann ich auch schnell mal rumkommen. Es sind auch noch weitere Funktionen geplant.

Die letzten Monate habe ich weitestgehend wenig mit der technischen Entwicklung verbracht als mit dem Knüpfen von Kontakten. Ich hatte vorab alle Institutionen – zumindest die öffentlichen wie Schulen, Kitas, Kirchen, Polizei etc. – angeschrieben und mich mit dortigen Vertretern dafür getroffen, um Interesse zu erzeugen und künftig Hinweise aus ihren Reihen zu bekommen. Diese Hand-in-Hand-Arbeit hat sich aus meiner Sicht jedenfalls sehr gelohnt.

Und was die NW sich davon erhofft, naja, das dürft Ihr gerne drei Mal raten. Aufmerksamkeit.

Ich glaube, ich habe in der nächsten Zeit ziemlich viel Spaß.

Bei Interesse, hier geht es zu “Bielefelds Westen”:
http://nw-news.de/westen

Ein Trackback/Pingback

  1. […] Menschen beheimatet sind. Mit einem hohen Grad an Identifikation für den Stadtteil. „Wenn dieser “Prototyp” dort nicht funktioniert, dann in keinem anderen Bezirk der Stadt“, schrieb ich dazu […]

Einen Kommentar schreiben

Ihre Email wird NIE veröffentlicht oder weitergegeben. Benötigte Felder sind markiert *
*
*


Fatal error: Call to a member function return_links() on null in /www/htdocs/w009b2a2/blog/wp-content/themes/veryplaintxt4/veryplaintxt4/footer.php on line 29