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Plötzlich mehr Zeit

Alle Projekte finden eines Tages ihr Ende. Die begrenzte Dauer steckt im Begriff “Projekt” semantisch mit drin. Und dass es irgendwann einmal mit einem meiner Großprojekte so kommen musste, war auch mir klar und wurde mir im Laufe der letzten Zeit immer deutlicher bewusst. Da lief Einiges nicht mehr rund, und an Motivierung und Anreiz fehlte es von den entsprechenden Stellen auch häufiger.

Um welches “Ding” es sich dabei dreht, können sich die meisten Mitleser sicherlich denken. Genauere Details zum Ende des Ganzen werde ich hier auch nicht kundtun (das wäre bestimmt justiziabel). Sagen wir mal: Der Schluss dieser Arbeit war in den letzten Monaten mehr ein Schrecken ohne Ende. Insofern sollte es mich nicht völlig überraschen. Und doch weiß ich von dem konkreten Schluss erst seit gestern Abend.

Es macht sich grad großes Bedauern bei mir breit, denn schließlich habe ich diese Arbeit gern gemacht, und wahnsinnig viel Energie darin investiert. Die Devise sollte also heißen: Loslassen. Das wird nicht ganz einfach, aber ich hatte es mir diese unausweichliche Haltung schon desöfteren vor Augen gehalten. In nächster Zeit tut sich – dafür muss ich kein großer Hellseher sein – wahrscheinlich eine immense Lücke auf, nicht nur in zeitlicher Hinsicht. Das ist eine Spur anders als die kleine Depression nach Beendigung eines Buches.

Zeit… Hm, hm, hm. Was stell ich damit bloß an?

Etwas Neues muss her!

P.S.: Und ich glaube, ich werde auch hier einmal aufräumen müssen. Himmel, hier sieht es ja aus!

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