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NASA-Nahrungszubereitung am Boden

 Als Nahestehender der nachbarschaftlichen Gastronomie bleibt so manche Erfahrung nicht aus. Und dann bekommt man mitunter auch mit, wie nachrückende Leute in Führungspositionen den ganzen IHK- und Gesundheitsvorschriften-Summs über sich ergehen lassen müssen.

Was mir bei der zufälligen und interessierten Durchsicht einer einschlägigen Broschüre völlig neu (und bemerkenswert genug für eine Notiz) war, ist das offenbar seit langer Zeit vorgeschriebene Konzept namens HACCP, ausgeschrieben: Hazard Analysis and Critical Control Points.

Im Prinzip geht es dabei um die Frage, an welchen Stellen eines Gastro-Betriebs gesundheitsschädliche Dinge auszumachen und wie diese zu vermeiden sind (Kakerlaken, Schimmel, das ganze Zeugs etc.). Prima Plan, dachte sich die EU – bzw. seinerzeit noch EG und schrieb eine solches Konzept für alle Lokale europaweit vor.

Verständlich, wer will schon so etwas oder noch ganz andere undenkbare Sachen auf der Pizza kredenzt bekommen.

Doch wer hat’s Konzept erfunden oder HACCP erdacht? Die NASA.

Ishityounot. Astronauten haben es mit Nahrungsauf- und abnahme naturgemäß schwer im luftleeren Raum. Da muss jeder Punkt hygienisch einwandfrei sein, denn: Der nächste Arzt ist fern.

Und genau das ist der Gedanke hinter dem HACCP-Prinzip: So reinlich, so null-Toleranzlich zu sein, dass es im Weltraum glatt liefe. Wahnsinn.

 

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