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So ist das mit der Personalisierung

Wenn so ein Stadtteilprojekt wie meines stark auf eine Person fokussiert wird, dann ist natürlich klar, dass die- oder derjenige, der es betreibt, mit Öffentlichkeit gut umgehen können muss. Ich für meinen Teil habe damit aufgrund meines vom Poetry Slam mitgebrachten Rampensauisms weniger Probleme. Und ich mag die Leute im Viertel. Wer das Beides nicht erfüllt, sollte mit einem personalisierten Projekt dieser Art gar nicht erst beginnen, da sie oder er ständig angequatscht wird. So richtig frei hat man dann eigentlich auch nie, wenn man sich auf dem Kiez aufhält.

Blöd ist es allerdings, wenn es einem mal nicht ganz so gut geht und trotzdem freundlich bleiben muss. Letzte Woche hatte ich mich sehr ausgemergelt gefühlt. Kein Wunder, der Westen lief inkl. der dreimonatigen Vorbereitung schon siebeneinhalb Monate und ich hatte dort selbst an den Wochenendtagen für Inhalte gesorgt. Also hatte ich mir vorgenommen, mir die Ostertage frei zu nehmen und in der Sonne zu sitzen, ein Buch zu lesen. Das klappte zunächst auch ganz gut. Es dauerte aber nicht lange, bis der fehlende Gedanke an die als erfüllend empfundene Arbeit der letzten Zeit meine Stimmung umkippen ließ in das sprichwörtliche “Loch”. Gepaart mit dem “Du-könntest-mal-wieder-was-mit-Deinen-alten-Freunden-ach-du-sch*-von-denen-wohnt-ja-keiner-mehr-hier”-Moment. Ab dem Zeitpunkt fiel es mir ziemlich schwer, ein Krächzen aus dem bekloßten Hals zu bekommen. Seltsam, da haste frei und wirst komisch drauf dadurch.

Jetzt geht es aber wieder, der Alltag ist zurück. Und der Entschluss, zumindest ein paar Stunden am Abend für mich selbst zu haben. Notebook-Klappe zu!

Turn Your Name Into A Face

Dinge, die das Internet unbedingt benötigt: “Turn Your Name Into A Face”. Auf der linken Seite natürlich das Beispiel für “Rouven”.

Link:
turnyournameintoaface.com
[via]

I like Nachbarn

Lachende Gesichter, Blumen und Sonne. That’s, what I want auf meiner Stadtteil-Facebookseite. Zum Teil dank des Einwegkamera-Wettbewerbs (siehe hier). Die Nachbarn sind schon <3

#hach

Das Martyrium, sich “The Spirit” anzugucken

Was für ein blöder Quatsch ist eigentlich diese amerikanische Comichelden-Verfilmung “The Spirit“, die ich mir soeben nebenbei antun muss und vor Regisseuren-Fremdscham einfach nicht weiterschalten kann? Eine äußerst peinliche Story, visuell krampfhaft epigonal an Rodriguez’ “Sin City” angelehnt.

Einige Darsteller wie Samuel Jackson, Eva Mendes oder Scarlett Johannsson dürften ein anderes Drehbuch als das, das für die tatsächliche Umsetzung dieses Mists benutzt wurde, vor der Zusage vorgelegt bekommen haben. Mein bevorzugter TV-Programmplaner klack.de bringt die Handlung des Films im letzten Satz ziemlich gut auf den Punkt:

“Spirit verfolgt den kaltherzigen Killer quer durch Central City, doch seine Mission wird von einer ganzen Schar heißer Frauen gefährdet.”

Justamente präsentiert sich der Bösewicht dem Helden gegenüber in SS-Uniform und die deutsche Nationalhymne läuft im Hintergrund.

Cinematographic GIFs von Jamie Beck

Animierte GIFs. OK, damit hat sich jeder von uns schonmal probiert. Die Szenen, die die meisten von uns Laien mit dieser Technik versucht haben einzufangen, beschränkten sich aber eher auf längere Sequenzen. Die GIF-Animés, die von Jamie Beck und ihrem Velobten Kevin derzeit die Runde machen, zeichnen sich aber durch eine hohe Detailverliebtheit und Konzentration auf einen bestimmten Moment aus.

Zur Zeit wird gerne das folgende GIF als Beispiel herumgereicht, wahrscheinlich, weil eine Frau im knappen Kleid darauf zu sehen ist:

Ich selbst bevorzuge aber eher den rauchenden Hot-Dog-Stand.

Oder das vorbeifahrende Taxi im Schaufenster.

Links:
Jamie Beck
Kevin

[via “We like that“]

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