Sülle bei Lanz
Posted on August 26, 2008
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Wie ich soeben zu hören bekomme, wird es heute Abend ab 22:45 Uhr den Slam-Kollegen Sulaiman “Sülle” Masomi bei Markus Lanz im ZDF zu sehen geben. Offenbar wird er auch ein paar Worte zu dem dortigen Beitrag “Sprachentwicklung oder Kauderwelsch” sagen. Mit dabei sind außerdem ein paar komische Sprachkonservativisten.
Obama dich unser
Posted on Juli 26, 2008
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Wer die unglaublich belanglose Obama-Rede gerne einmal ohne Simultanübersetzer hören und sehen möchte, kann das gerne an dieser Stelle tun [via].
Und wen dann noch eine Analyse interessiert, z.B. dahingehend, weshalb die Medien eher Obama als McCain “lieben” oder ob ein schwarzer Präsident jetzt genau das Richtige für Amerika wäre, dem sei The Daily Show nahegelegt [via].
Pow! Bamm! und…
Posted on Juli 11, 2008
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Dass die alte Batman-Serie nicht arm an Onomatopoetica war, beweist diese Sammlung hier.
[via]
TV im Test
Posted on Mai 22, 2008
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Es ist Feiertag in NRW (und anderen, katholisch dominierten Bundesländern), und darum läuft, da er eben bundeseinheitlich nicht konsequent begangen wird, der übliche Mist im TV und nicht die dringend benötigten Trashmovies. Wem in solchen Momenten Zweifel über den Sinn und Zweck dieses Mediums aufkommen, dem springt helfend Max Winde von Spreeblick mit seiner grandiosen Review des Fernsehens aus der Sicht eines Netzbürgers zur Seite. Ein Ausschnitt:
Die Macher von TV – die putzige Abkürzung steht für „Television“, der Dienst wird von vielen Usern auch liebevoll „Fernsehen“ genannt – orientierten sich bei der Entwicklung offensichtlich an Erfolgsmodellen wie Twitter, Jaiku oder Flickr: Nicht zu viel darf der Dienst bieten, Einfachheit ist Trumpf, und gerade die Beschränkung soll die User anregen.
Selbst auf eigentlich simpel erscheinende Bedienkonzepte wie den Usernamen haben die Macher konsequent verzichtet, die Bedienung von TV erfolgt über eine kleine Spezialtastatur, die ausschließlich über Zifferntasten verfügt. Was auf den ersten Blick geradezu genial erscheint, könnte sich bei genauerer Betrachtung als Pferdefuß des Dienstes erweisen. So ist eine Bewertung der Inhalte oder eine Kommentarmöglichkeiten generell nicht vorgesehen. Auch das Einstellen von eigenen Inhalten ist im Augenblick noch nicht möglich, einen zum Hochladen von Inhalten notwendigen Pro-Account gibt es bisher nur per Invitation, und eine solche zu ergattern ist sehr schwer: Nur ein paar Dutzend Pro-User gibt es in Deutschland, weltweit sind es vermutlich gerade mal ein paar Hundert. Betrachten lassen sich die Inhalte jedoch von jedermann: kein Account ist nötig, keinen AGBs muss man zustimmen, kein Passwort gilt es sich zu merken.
Die wenigen Pro-User besitzen jedoch offensichtlich eine technisch sehr anspruchsvolle Aufzeichnungstechnik. Die Bildqualität der gestreamten Inhalte ist generell sehr hoch, die Tonqualität hervorragend. Diese hohe Qualität gilt eingeschränkt auch für viele Inhalte: Über TV sind einige Inhalte wie Filme oder Serien verfügbar, die sonst nur über (teils kostenpflichtige) Dienste wie iTunes oder BitTorrent zu genießen sind. Leider schlägt auch hier eine unschöne Einschränkung des Dienstes erbarmungslos zu, denn grundsätzlich hat man keinen Einfluß darauf, welche Inhalte gestreamt werden.
The Day There Was No News…
Posted on Mai 16, 2008
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…isn’t significant for this blog. Einfach mal die Schnauze halten. Besonders so früh am Morgen.
Monsun-Deutsch
Posted on Mai 15, 2008
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Kaum zu fassen. Hab gerade im heute-journal gesehen, das Tokio Hotel etwas schaffen, was offenbar vor ihnen keinem anderen deutschen Musikact gelungen ist. In den U.S.A. derart beliebt zu sein, dass sie in einer großen US-Fernsehshow auftreten durften. Das hatten nicht einmal Nena oder Rammstein bewerkstelligt, die Kaulitzens durften zu Conan O’Brien.
Doch nicht nur das.
In gebrochenem Deutsch schwärmt ein schwarzes Girlie: «Der ist soooo suss.» Die 17-jährige Magna ist zusammen mit ihrer Zwillingsschwester und einer Freundin morgens um vier Uhr aufgestanden, um Resttickets für die Show zu ergattern. Die drei lernen seit Monaten mit dem Wörterbuch Deutsch, um die Original-Texte von Tokio Hotel zu verstehen. Zum Beweis geben sie in der Vorhalle kichernd den Superhit «Durch den Monsun» zum Besten.
Vergesst die Goetheinstitute! Kulturelle Brücken baut man durch den Monsun!
Chapeau
Posted on Mai 8, 2008
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Das kommt davon, wenn man den Fernseher nur nebenbei laufen lässt: Man übersieht und überhört viele Dinge. Vor einigen Wochen scheint mir doch tatsächlich entgangen zu sein, dass die ARD selbst Anranzer zwischen den Moderatoren von Sendungen nicht aus den Aufzeichnungen herausschneidet und dennoch sendet.
Das hier war jedenfalls längst überfällig:
“Oliver Pocher - nächste Woche hat er’s begriffen!”
Danke, Harald.
[via]
TV-Tipp: Lobo bei Maischberger
Posted on Mai 6, 2008
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Es könnte interessant werden, was Blogger Sascha Lobo (u.a. riesenmaschine.de) heute Abend bei “Menschen bei Maischberger” zur Rentendebatte zu sagen hat (ARD, 22:45 Uhr). Er twittert jedenfalls schon reichlich über seine Reise in’s Studio und die Vorbereitungen (”Im Flugzeug neben Wolfgang Clement gesessen. Sicher ein Omen für irgendwas.”)
Kein Internet. Nirgendwo.
Posted on April 19, 2008
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Ich finde es ja toll und ausgesprochen intelligent, dass die South Park-Macher konsequent alle Folgen zum kostenlosen Betrachten in’s Internet stellen (siehe hier), und wer weiß, was durch die dortigen Werbeeinblendungen an Geld in die Studios hereinkommt. Die aktuelle Folge “Over Logging” aber, in der das Internet verschwindet, ist der Gipfel des Paradoxons und der Kritik am Umgang mit dem Medium:

Over Logging ansehen
[via]
Dänischer Koch vs. Swedish Chef
Posted on April 4, 2008
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Neulich, an meinem Geburtstag, hatte ich mit meinem Bruder hier herumgesessen und Blödsinn gemacht. Dabei dachten wir u.a. an den dänischen Koch aus der Muppet Show (”Smørebrød, Smørebrød, rømpømpømpøm…”). Mit Verwunderung stellten wir dann aber bei der YouTube-Recherche fest, dass er im Original anscheinend schwedischer Nationalität ist und - abgesehen von den Bezeichnungen für die Gerichte - komplett unverständliches Zeugs von sich lässt. Da stelle ich mir doch die Frage, wie man bei der Synchronisierung ausgerechnet auf Dänisch kommt.
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