Peking vs. Beijing
Posted on August 20, 2008
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Erneut ein kleiner Bezug zu den derzeitigen olympischen Spielen. Wie vielleicht an der einen oder anderen Stelle zwischen den Zeilen zu lesen war, besitze ich ein paar Kontakte zu Menschen, die Chinesisch als Muttersprache ihr eigen nennen. Ihnen gegenüber würde ich niemals von einer Hauptstadt namens “Peking” sprechen, sondern von Vornherein von “Beijing”.
Die Trennung der Aussprache kann ich aber bald nicht mehr strikt einhalten, habe ich das Gefühl. In einem der letzten Beiträge schrub ich noch die altgewohnte, deutsche Schreibweise, sehe aber in fast allen Medien neuerdings diejenige der Muttersprachler (sofern man bei der, auf lateinischen Lettern basierenden Pinyin-Umschrift davon reden kann). Es ist erstaunlich, dass ein Großereignis wie Olympia plötzlich den Sprachgebrauch der Deutschen ändert.
Wenn ich im europäischen Ausland auf Reisen gewesen wäre, würde doch wahrscheinlich jeder blöd gucken, sagte ich darauf: “Ich war in Roma”, oder?
Klugscheißerei am Rande: “jing” steht hier übrigens, korrekt betont, für die Hauptstadt, und “bei” für den Norden. Genau genommen bedeutet “Beijing” also Nördliche Hauptstadt. Wen das jetzt wundert, dem sei gesagt, dass es schließlich mal mehrere Dynastien in dem heutigen China gab. “Nanjing” ist zum Beispiel die südliche welche.
Sophisticated small meeting business MySAP dotcom-basiert
Posted on August 15, 2008
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Aufgrund des anschließend eingebauten Baden-Württemberg-Slogans “Wir können alles! Außer Hochdeutsch!” wirkt das folgende Video so verzweifelt oberlehrerhaft (und doch zwecklos) wie die Stiftung Deutsche Sprache ist, doch immerhin haben wir damit einmal eine kleine Übersicht über anscheinend gängige Buzzwords. Klingt ziemlich affig und ich kenne auch nur einen kleinen Bruchteil. Ach, übrigens: Selber Buzzword!
DirektBuzz [via]
Pow! Bamm! und…
Posted on Juli 11, 2008
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Dass die alte Batman-Serie nicht arm an Onomatopoetica war, beweist diese Sammlung hier.
[via]
Ich hab’s schon kapiert
Posted on Juni 21, 2008
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“Diese Datei ist derzeit nicht verfügbar.
Die Datei wurde Opfer einer defekten Festplatte. Wir versuchen die Datei wiederherzustellen, können aber noch nicht sagen ob diese Datei wieder vollständig verfügbar sein wird. Sobald wir die Datei wieder herstellen konnten wird sie hier verfügbar sein. Wir empfehlen dir daher in den nächsten Tagen den Download mehrfach zu versuchen”
Gesten, die anderswo Probleme bescheren
Posted on Juni 6, 2008
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Was man in anderen Regionen der Welt mit der Anwendung von Gesten, die aus der eigenen Kultur bekannt sind, alles anrichten kann, erfährt man hier.
7 innocent gestures that can get you killed overseas [via]
Schadenfreude, Blitzkrieg and Autobahn
Posted on Juni 4, 2008
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These are german words which have been incorporated in English usage for many reasons. But I’ve never heard an anglophonic speaker using words like “Turnverein”, “Bereitschaftspotential” or “Suffixaufnahme”, so I am afflicted by doubts, that this list is an exact one.
Perhaps any native english speaker would confirm it or - if possible - adjust some entries over there.
Mem
Posted on Mai 6, 2008
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Kürzlich hatte ich ja eine kleine Zusammenstellung über Verfallserscheinungen gebloggt (u.a. hier) und dass mir aufgefallen sei, dieses Thema sei in Blogs (und natürlich nicht nur dort) ganz besonders präsent, spätestens seit dem Sachbuchknüller “The World Without Us” oder dem verlassenen New York im Film “I Am Legend“. Dabei fiel in einigen Schlaumeier-Blogs oft ein Begriff, der mir bis dato völlig fremd war, der des “Mems”.
Die häufige, kulturelle Erscheinung des Verfalls sei ein Mem, oder es wurde gleich direkt vom Verfalls- bzw. (in den internäschenäl Blogs) Abandoned-Mem gesprochen. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, was die von mir wollten. Aus der Linguistik bzw. Semantik wusste ich zwar von dem Sem, sprich: dem kleinsten Bedeutungsmerkmal eines Begriffs. Aber das Mem war mir neu.
Nach dem Überfliegen des beschreibenden Wiki-Artikels besitze ich folgende Vorstellung davon: Es handelt sich dabei anscheinend um eine Gedankeneinheit oder meinetwegen Idee, die wie auch immer kulturell in Erscheinung tritt, im Gehirn des Individuums vorhanden ist oder durch Kommunikation verbreitet werden kann. Bei letzterem (z.B. Gerüchten) können sich Meme auch in Varianten verbreiten. Interessant daran ist die Analogie zum Gen, die hier gesponnen wird.
Im Sinne einer “kulturellen Evolution” soll das Mem in der Lage sein, sich zu reproduzieren und ähnlich wie mittels Mutation, Selektion und Drift am für die erforderlichen Gegebenheiten jeweils passendsten “überleben”.
Soll wohl in etwa sowas bedeuten, wie dass die heißdiskutiertesten Themen die für eine Kultur jeweils relevantesten sind und sich durchsetzen gegenüber anderen Gedanken, Ideen.
Und da frage ich mich: Ist das nicht völliger Quatsch? Beinahe möchte man glauben, dass hier Geisteswissenschaftler um ihre eigene Relevanz bangen und förmlich nach Gegengewichten zu den festen Fakultäten Physik, Biologie usw. suchen. Ich glaube, was mich am meisten daran abstößt, ist die Grundannahme, dass der Mensch innerhalb dieser Hypothese gar keine eigene Macht über seinen Geist zu besitzen scheint, sondern er lediglich gerade das im Kopf hat, was er an Memen so sammelt.
Naja, wen das weiter interessiert: Dort sind ja einige Literaturhinweise im Wiki-Artikel.
Wortfindungsprobleme, wetterbedingt
Posted on April 14, 2008
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“Zentraler Regenschirmsammelpunkt.”
Igitt. Deutsche Kompositionsungetüme. Doch mir fällt einfach kaum etwas Besseres ein.
“Zentrale Regenschirmabgabestelle.”
Man merkt, dass ich früher einmal in einer Behörde gearbeitet habe. Ach, warum überhaupt so förmlich?
“Ort, wo man die nassen Schirme lässt.”
Geht doch.
EDIT 20:30 Uhr: Lustig. Heute, vor der Arbeit diesen kleinen Beitrag geschrieben und kaum komme ich dort an, sehe ich auf dem Monitor eine Nachricht, dass man dort so etwas jetzt eingerichtet hat, wenn man sich auch noch um eine Betitelung drückte. Ob die hier mitlesen?
Vom Wandel einer Kulturtechnik
Posted on März 12, 2008
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Hihi in der Straßenbahn fand ich heute ein kleine hormondurchtränkte Kritzelei neben meinem Sitzplatz: “Timo ILDÜA - Michelle” Bis dahin nicht ganz so spektakulär, dass wirklich tolle daran war aber das rundherum keine gewöhnlichen Herzchen gemalt waren sondern <3 <3 <3 <3 Hihihihi
Geld zählen internäschnel
Posted on Februar 28, 2008
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O.K., das Folgende ist nicht gerade ein gutes Beispiel für den Kurs “Interkulturelle Kommunikation”, da hier schließlich nicht kommuniziert wird. Aber ich hätte nicht gedacht, dass es weltweit derart unterschiedliche Varianten des Geldzählens gibt bzw. geben kann.
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